Exkursionen

Folgende Exkursionen werden stattfinden:

Allianz Stadion

Das berühmte Hanappi Stadion, Heimat von Rapid Wien, ist abgerissen worden und das neue Allianz Stadion soll es ersetzen. Vor Ort werden euch Eindrücke über die Schwierigkeit eines Stadionbaus vermittelt. Ihr werdet Gerätschaften bei der Arbeit zusehen können. Im Oktober sollte der Rohbau soweit fertig sein, entsprechend massiv wird das Stadion schon aussehen. Unter dem Titel "Alte Heimat – Neues Zuhause" fand am 12. Februar 2015 der Spatenstich zur neuen Rapid-Arena statt. Mit einem Fassungsvermögen von 24.200 Sitzplätzen erfüllt das einrangige Stadion alle UEFA-Kriterien für internationale Spiele. Bis Saisonbeginn 2016/2017 sollen die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein.
Für das neue Zuhause wird auf insgesamt 42.000 Quadratmetern 3.900 Tonnen Stahl verarbeitet – unter federführender Mitwirkung von Fa. Prangl. Zu Beginn wurden die 18 Meter langen und bis zu 44 Tonnen schweren Stützen, die 23 m langen und 39 Tonnen schweren Träger als auch die 10 Meter langen und 15 Tonnen schwere Tribünenplatten eingehoben. Hinzu kam auch noch das Verheben der Hohldielendecken und –wände.
Dafür waren gleichzeitig mehrere Geräte aus dem Haus Prangl im Einsatz: ein 400 Tonnen Raupenkran, ein 100 Tonnen, ein 95 Tonnen und ein 50 Tonnen Teleskopkran. Speziell das Raupengerät eignet sich hervorragend, um die Vielzahl an Betonfertigteilelementen in einem wirtschaftlich sinnvollen Zeitrahmen zu versetzen. Durch das Verfahren unter Last ist eine optimale Montagezeit zu 100% gewährleistet. Gemeinsam mit dem Auftraggeber hat man sich schon sehr früh für dieses Konzept entschieden.
Doch damit nicht genug. Das Prangl-Team scharrt bereits in den Startlöchern für die nächste Bauphase: die Montage des Tribünendaches. Dafür wird das Equipment vor Ort nochmals aufgestockt - um zumindest einen zusätzlichen Raupenkran (mit 200 Tonnen Tragfähigkeit).

Besonderes zu sehen: 400 Tonnen Raupenkran Fa. Prangl
Spezielle Ausrüstung: festes Schuhwerk


Knoten Prater

Der Knoten Prater stellt mit der Verknüpfung der A23 Südosttangente Wien und der A4 Ost Autobahn einen der wichtigsten Knoten im hochrangigen Straßennetz der Ostregion dar. Die Verkehrsbelastungen im gesamten Knotenbereich sind dementsprechend hoch. Alleine auf der Erdbergerbrücke fahren derzeit rund 190.000 Fahrzeuge pro Tag. Und gerade die Verbindungsbereiche zu den einzelnen Richtungen tragen täglich eine hohe Verkehrslast, die in den Hauptverkehrszeiten zu Überlastungen führt.
Die Erdberger Brücke, die in den Jahren 1970 bis 1972 erbaut wurde, ist nun mit rund 40 Jahren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt und muss zur Gänze neu gebaut werden. Um den Verkehr im Knoten während der zahlreichen Bauphasen möglichst ohne Behinderungen abzuwickeln, wurden im Vorfeld links und rechts der Erdberger Brücke neue Brücken – sogenannte Entflechtungstragwerke - errichtet. Über diese Bauwerke fließt während des Neubaus der Erdbergerbrücke der Verkehr. Teile dieser Entflechtungsbauwerke sind dann letztendlich auch Bestandteil des neu gestalteten Knotens Prater.

Besonderes zu sehen: Logistischer Wahnsinn
Spezielle Ausrüstung: festes Schuhwerk


Verlängerung U1

2017 wird die U1 über den Reumannplatz hinaus bis nach Oberlaa fahren und damit tausende BewohnerInnen von Favoriten ein Stück näher an die Wiener City rücken. Insgesamt wächst die U1 mit der Verlängerung um 4,6 km und fünf Stationen. Mit über 19 km wird sie 2017 dann Wiens längste U-Bahn-Linie sein.

Besonderes zu sehen: Ausbau einer U-Bahnstation / Tunnelmaschinen
Spezielle Ausrüstung: festes Schuhwerk


Stadtführung 1

Es geht in die Altstadt von Wien, den 1. Bezirk. Hier wird eine kleine aber feine Route abgegangen, wo ihr an einigen weniger bekannten, aber nicht minder Interessanten Orten vorbeikommt. Viele die Wien schon einmal touristisch besucht haben werden neue Eindrücke erleben.

Besonderes zu sehen: versteckte Schönheiten


Stadtführung 2

Eine eher klassische Führung über den Ring und seine Besonderheiten. Sie führt neben den klassisch touristischen Gebäuden auch über versteckte und verborgene Schönheiten.

Besonderes zu sehen: Wien in voller Pracht


Kläranlage Wien

Rundgang und Informationen über den Ablauf der Säuberung, der Logistik und Verwaltung der Kläranlagen.
Die Menge des Abwassers hängt von der Zahl der Einwohner und von den angeschlossenen Industrie- und Gewerbebetrieben ab. Die Belastung der Kläranlage durch die Schmutzfracht wird als Einwohnerwert (EW) angegeben, der sich aus Einwohnerzahl (EZ) plus Einwohnergleichwert (EGW) ergibt.
Der Einwohnergleichwert (EGW), als Maß für die abzubauende Schmutzfracht, entspricht der von einem Einwohner täglich mit dem Abwasser abgegebenen Schmutzmenge. Sie wird als BSB5 gemessen. 1 EGW entspricht einem BSB5 von 60 g/d. So kann auch das Abwasser aus Gewerbe und Industrie hinsichtlich der Schmutzfracht gut mit kommunalem Abwasser verglichen werden. Die mittlere Belastung der Hauptkläranlage Wien beträgt rund 3 Millionen EW60. Sie ist für 4 Millionen EW60 ausgelegt und kann bei Trockenwetter bis zu 680.000 m³ Abwasser reinigen.
Bei starkem Niederschlag oder Schneeschmelze müssen bis zu 1,6 Millionen m³ stark verdünntes Abwasser pro Tag bewältigt werden. Durch den Kläranlagenausbau und durch gesteuerte Rückhaltemaßnahmen im Kanalsystem werden bis maximal 18 m³ Abwasser pro Sekunde zur Kläranlage geleitet, die dann zur Gänze biologisch gereinigt werden. Das Abwasser durchströmt die Hauptkläranlage Wien, die sich insgesamt über 42 ha Grundfläche erstreckt, in ca. 20 Stunden.

Besonderes zu sehen: richtig viel Dreck
Spezielle Ausrüstung: festes Schuhwerk


Alte Dachstühle

Unser Vortragende des Bereiches Holzbau, Herr Hochrainer, hat sich bereit erklärt die Exkursion durch die alten Dachstühle der Spanischen Hofreitschule und der Michaeler Kirche zu leiten. Somit kommt ihr in den Genuss diese besonderen Holzkonstruktionen mit einer Fachmeinung begutachten zu können.

Besonderes zu sehen: richtig alte Konstruktions- und Ausführungsfehler


OMV

Anreise und Rundfahrt durch die Raffinerie Schwechat der OMV mit dem Bus. Vor Ort wird eine Präsentation der Firma und der Raffinerie gesehen mit anschließendem Rundgang/Rundfahrt um das gesamte Gelände.
Das Normalbenzin für den alten VW Käfer, der Flugturbinentreibstoff für die Boeing 737 der AUA und das Bitumen für den Ausbau der österreichischen Straßen haben einen gemeinsamen Herkunftsort: die OMV Raffinerie Schwechat.
Die Hightech-Anlage vor den Toren Wiens ist eine der größten und modernsten Binnenraffinerien Europas. Auf einem 1,42 km² großen Werksgelände destilliert und veredelt die OMV mit rund 1.000 Mitarbeitern Rohöl und Halbfabrikate zu hochwertigsten Mineralölprodukten und petrochemischen Grundstoffen.
Das moderne Prozessrechnersystem nutzt an die 100.000 Messwerte zur Online-Optimierung der Anlagen. Mit dieser so genannten Realtime-Optimization zählt Schwechat zur den Top-Raffinerien Europas.

Besonderes zu sehen: Rohre, Rohre, Rohre


Kraftwerk Freudenau

Dieses Laufkraftwerk ist in drei grundlegende Teile aufgebaut:

  • das Krafthaus
  • die Wehranlage: regelt den Durchfluss bei zu hoher Belastung (z.B.: Hochwasser)
  • die Schleuse: Beförderung der Schiffe (8 m Höhendifferenz)

Fließt das Wasser der Donau durch die sechs Maschinensätze, bestehend aus „Kaplan“ Turbinen, Generatoren und Transformatoren, so wird mechanische in elektrische Energie, also Strom, umgewandelt und auf eine Transportspannung von 110 kV transformiert. Bei maximaler Ausbeute des Kraftwerks Freudenau könnte die Hälfte der Wiener Haushalte mit Energie versorgt werden. Die „Kaplan“ Turbinen haben einen Durchmesser von 7,5 m und wiegen etwa 110 Tonnen.

Besonderes zu sehen: Wasser zu Strom
Spezielle Ausrüstung: festes Schuhwerk


Krankenhaus Wien Nord

Das Krankenhaus Nord soll nachhaltig gebaut werden, was eine entsprechende Planung voraussetzt. ExpertInnen des KAV und der Stadt Wien erstellten für den Bau des Krankenhauses einen umfassenden Kriterienkatalog, in dem sowohl ökologische, ökonomische als auch soziale und kulturelle Dimensionen berücksichtigt wurden. Die so entstandene Nachhaltigkeits-Charta enthält 31 Kriterien, die vier Themenkreisen zugeordnet wurden. Unter anderem soll das Gelände als Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere erhalten werden. Zudem soll Trinkwasser gespart, Grundwasser genutzt und der Gesamtenergiebedarf minimiert werden.

Besonderes zu sehen: alles, von nicht fertigen Fassaden bis hin zu architektonischen Verwirrtheiten
Spezielle Ausrüstung: festes Schuhwerk


Ehemaligen Exkursion

wird eine Überraschung

Besonderes zu sehen: Näheres vor Ort
Spezielle Ausrüstung: Perücke und künstlicher Bart